Bildwelt für Laudato Si

enzyk-0516ubIn der Annäherung an einen Text wie die Enzyklika Laudato si‘ des Papstes Franziskus, liegt für mich als bildenden Künstler eine Herausforderung, welche ich mir auf verschiedene Weisen aneigne.

Zum einen die Lektüre, das Verstehen des konkret Geschriebenen. Zum Anderen, das Abgleichen, das Wiederfinden, das Identifizieren dessen, was ohnehin in mir lebt, am Anderen, in diesem Falle, dem Text. Gelingt dies, so befinde ich mich in einem glücklichen Zustand. Die Bildproduktion scheint, wie ein paralleles Prozedere zum schon bestehenden Inhalt.

In dieser Arbeit habe ich zweierlei versucht: dem Buch, dem wissenschaftlichen Gepräge die Bildwelt beizusteuern ohne es zu überfrachten oder meinerseits bildhaft zu prägen.

Darüber hinaus, eine Bilderreihe zu schaffen, welche in sich selbst und mit sich selbst ein geschlossenes Ganzes ist, ein visueller Organismus mit einer Öffnung zum Betrachter und einer weiteren zum Text, der Enzyklika des Papstes Franziskus.

Im schönsten Falle wären die Bilder wie ein Okular, durch welches man auf den Text schaut und manche seiner Facetten aus dem zeitlichen Strom des Lesens und Verstehens in ein bildhaftes Wirken, in die Imagination, gar in ein Dauerndes transformiert.